50 Jahre Bielefelder Chile-Mural – Eine Woche voller Erinnerungen
13.–17. Juli 2026 · Universität Bielefeld
Das Mural neu denken!
An drei Stationen wurde gemalt, collagiert und linolgeschnitten – angeleitet von Kunststudierenden und Mitgliedern der chilenischen Community. Vorkenntnisse brauchte es keine, nur Lust, sich die Hände schmutzig zu machen. Am Ende nahm jede*r etwas Eigenes mit nach Hause.
Trailer (youtube-nocookie.com)
„NO!" von Pablo Larraín
Chile, 1988: In einer Volksabstimmung soll das Land entscheiden, ob Pinochet weitere acht Jahre regiert. Was kaum jemand für möglich hält: Eine Werbekampagne mit Regenbogen und dem einfachen „No" wird zum Wendepunkt.
Cecilia Diaz, Piray und der rote Faden
Cecilia Diaz, Piray und der rote Faden brachten Klänge zum Jubiläum, die zur Feier passten und trotzdem niemanden richtig auf dem Stuhl sitzen ließ. Ein toller Abend mit unterschiedlichster Musik!
Das Bielefelder Mural
Prof. Olaf Kaltmeier ordnete ein, was das Mural mit Exil, internationaler Solidarität und der langen Verbindung zwischen Chile und Bielefeld zu tun hat. Ein Abend für alle, die danach mit anderen Augen am Mural vorbeigehen.
50 Jahre Mural
Der große Abschluss der Woche: Das Wandbild erwachte per Projektion zum Leben und zeigte sich so, wie man es noch nie gesehen hatte. Dann wurde gefeiert - mit allem, was zu fünfzig Jahren dazugehört.
Das Bielefelder Mural
Im Jahr 1976 schufen chilenische Exilkünstler:innen zusammen mit dem Bielefelder AStA an der Kopfseite des AudiMax der Universität Bielefeld ein großformatiges Wandbild – das „Chile-Wandbild". Es entstand als Zeichen der internationalen Solidarität mit Chile nach dem Militärputsch von 1973.
Seitdem ist das Mural ein integraler Bestandteil der Universität Bielefeld und ihrer Geschichte. Es erinnert an die politischen Kämpfe jener Zeit und an die Menschen, die hier Zuflucht und Solidarität fanden.
2026 haben wir das 50. Jubiläum mit einer Festwoche aus Workshop, Film, Konzert, Vortrag und großem Jubiläumsabend gefeiert.
„Ein Zeichen der Solidarität, das 50 Jahre überdauert hat."
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Rosa Blißenbach und Sebastian Sieg (AStA-Vorsitz)
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